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Sexual-Störungen


STÖRUNGEN DER SEXUELLEN BEFRIEDIGUNG
DIE GNS — GENITALNERVEN-STIMULATION

Von Schwierigkeiten bei der sexuellen Befriedigung sind sowohl Frauen als auch Männer betroffen.

Bei Männern ist die erektile Dysfunktion die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen oder diese für den Geschlechtsverkehr beizubehalten. Erektile Dysfunktionen sind nicht so selten und die Betroffenen sollten sich professionelle Hilfe holen. So sind in den USA bis zu 30 Millionen Männer von der erektilen Dysfunktion betroffen. Das Risiko für solch eine sexuelle Störung nimmt mit dem Alter zu.

Die sexuelle Gesundheit der Frau ist, ebenso wie die des Mannes, überaus wichtig für das emotionale und physische Wohlgefühl. Viele Menschen meinen, dass die sexuelle Aktivität vom körperlichen Verlangen gesteuert wird, also dass ein körperlicher Wunsch nach Sex besteht, der zu sexueller Erregung und einem Orgasmus führt. Auch wenn das bei Männern zutreffen mag, ist die sexuelle Motivation und das Verhalten bei Frauen wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge viel komplexer. Für viele Frauen, vor allem für Frauen über 40 und nach der Menopause, ist das körperliche Verlangen nicht die eigentliche Motivation für die Sexualität. Welche Bedeutung der sexuellen Befriedigung beigemessen wird, ist bei Frauen und Männern unterschiedlich, selbst unter Frauen ist dies nicht gleich. Einigen Frauen reicht die sexuelle Erregung aus, während andere einen Orgasmus haben möchten.

In der Klitoris befinden sich Tausende von Nervenenden. Sie ist die empfindlichste Stelle der weiblichen Genitalregion und somit der Ursprung intensiver sexueller Lust. Die Stimulation der Klitoris führt oft zum Orgasmus. Dies geschieht jedoch nicht immer.

Für die sexuelle Funktion bei Männern und Frauen ist die Beteiligung der Beckennerven nötig. Die GNS (Genitalnerven-Stimulation) ist eine neue Technik, entwickelt von Prof. Possover, die auf der Einsetzung eines wenige Millimeter grossen Microstimulator-Systems hinter dem Schambein am Genitalnerv beruht. Die Prozedur erfolgt in Lokalanästhesie durch einen kleinen, vom Schamhaar verdeckten Schnitt. Mithilfe einer Fernbedienung kann die Stimulation des Genitalnervs sowohl zur sexuellen Erregung wie auch zu einer Klitoris- oder Peniserektion führen. Beim Mann sorgt die Stimulation des Genitalnervs für eine dauerhafte Erektion. Es ist kein weiterer Einsatz eines Vibrators oder von Viagra nötig. Die GNS verbessert die sexuelle Befriedigung bei Patienten beiderlei Geschlechts beträchtlich.